my 3rd USA Tour

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Amerika : USA / Florida
04.05. - 19.05.2009


Montag 04.05.2009

Ankunft in Miami Beach (3 Uebernachtungen in Miami Beach)

Begonnen hat unser erster gemeinsamer Trip in die USA mit der ESTA Registrierung im Internet, die jeder USA Reisende seit Januar 2009
durchlaufen muss. Dies wurde Anfang des Jahres 2009 ohne Probleme zuhause durchgefuehrt. Weiter ging es dann am 04.05.2009 mit der
Fahrt von Plauen nach Frankfurt / Main auf den Flughafen. Da wir das schon vom vorigen Jahr von der Reise nach La Palma/Island
kannten (Parken und Flughafen Umfeld), war es kein Problem, diese erste Etappe zu meistern.
Am Flughafen dann mit dem Shuttle Service angekommen, ging es in Richtung unseres Abflug Gates und dem davor gelegenen Zoll.
Seit Januar 2009 sind die Einreisebestimmungen fuer die USA strenger, als ich dieses von den Jahren 1998 und 2000 kannte, somit wollte
ich so schnell wie moeglich durch den Zoll. Letztendlich war es aber nicht anders als auch die Jahre zuvor. Der Transatlantik Flug
erfolgte ueber ein wolkenbedecktes Europa, (erst an der Kueste Frankreichs klarte es auf) ueber die Suedspitze von England(Cornwall) nach
Atlanta. Dort mussten wir durch den Zoll und einige Fragen zur Einreise in die USA beantworten- das war kein Thema. Allerdings sollte
erwaehnt werden, dass bei mir (meine Frau war schon durch) der Computer abstuertzte. Na wo auch sonst, wenn nicht beim
Computer Service Techniker. J Nach etlichen Minuten ging das System wieder und ich war endlich auch in der USA offiziell eingereist.
Halleluja… Weiter ging es mit einer MD80 dann nach Miami. Dort angekommen, ging es mit dem Shuttlebus der Auto Vermietung zur ALAMO
Vermietung. Hier bekamen wir einen Jeep, aber als wir aus ALAMO herausfahren wollten, wurden wir angehalten vom dortigen Personal und
darauf hingewiesen, dass unser Jeep (schwarzer verchromter Nissan Morano) einen Motor Schaden haette. Daraufhin mussten wir den Jeep
nochmals tauschen, was mit etwas hin- und her verbunden war. Schlussendlich bekamen wir einen Toyota RAV4. So, nun wurde schnell noch
das mitgebrachte GPS eingerichtet und los ging es in unser Hotel (Howard Johnson Plaza Hotel) in der Collins Avenue in Miami Beach.
Dies war absolut kein Problem, obwohl durch den Autotausch schon die Nacht herein brach! Abends schauten wir uns nur noch kurz in
Miami Beach nach etwas zu essen um und gingen dann in unser Hotel zurueck.



Dienstag 05.05.2009

Miami/ Miami Beach und Umgebung ca. 75 Km

Morgens ging es erst einmal ein paar Blocks suedlicher amerikanisch fruehstuecken, beim großen `M´. Danach fuhren wir ins Stadtzentrum
von Miami Beach und schauten uns dort das ART Deco Viertel (23.Straße bis 5.Straße), insbesondere den Ocean Drive und diverse
Hotelanlagen an der Suedspitze an. Hier kann der Fan von alten wunderschoenen Sportwagen (Camaro; Courvettes; Jaguar; Porsche, Ford…)
sich nicht genug satt sehen – ein echtes Eldorado fuer Autonarren wie mich. Nachmittags fuhren wir direkt nach Miami ins Zentrum,
fuhren dort KOSTENLOS mit dem Metromover alle Strecken ab und konnten uns so einen tollen Eindruck vom schoenen Miami machen.
Hier konnten wir nach einigem Suchen auch das beruehmte ATLANTIS Building anschauen, welches man im Vorspann von der Serie
Miami Vice sieht. Was uns besonders positiv auffiel, es faehrt staendig irgendwo die Polizei Streife, aber sehr dezent
im Hintergrund! Weiter fuhren wir noch zum „Bill Bags Cape Florida State Recreation Area“ Park mit dem „Cape Florida Lighthouse“
(Leuchtturm), welcher am Ende der Insel Key Biscayne liegt. Hier aßen wir am Strand in einem Restaurant zu Abend.
Abends fuhren wir dann nochmal durch Miami Downtown und ueber den Ocean Drive in Richtung unserem Quartier im Norden
von Miami Beach. Dies sollte jeder, der hier im Urlaub ist machen. Es ist echt toll, das bunte Treiben vom Tage mit
dem der Nacht zu vergleichen. Allein die Beleuchtungen der verschieden Haeuser lohnt hier einen Besuch!
Und das sagt Euch jemand, der nie nach Florida /Miami wollte! (Drogen/ Kriminalitaet)
Es sind zum Glueck nicht mehr die Achtziger / Neunziger Jahre.



Mittwoch 06.05.2009

Miami/ Miami Beach und Umgebung ca. 50 Km

Fuer diesen Tag nahmen wir uns den Besuch des Miami Seaquarium, welches in Key Biscayne liegt, vor. Weiter haben wir uns den
Hafen von Key Biscayne (Yachten ueberall, wohin das Auge schaut) angesehen. Nachmittags fuhren wir dann nach Fort Lauderdale,
noerdlich von Miami Beach gelegen. Von da aus konnten wir dann direkt am Strand wieder bis zu unserem Quartier in Miami Beach
durchfahren. Abends fuhren wir dann nochmal runter ins ART Deco Viertel an den Ocean Drive. Der uns so gut gefiel, dass wir
hier oefters als vielleicht geplant entlang liefen und fuhren. :-)



Donnerstag 07.05.2009

erste grosse Etappe – Miami Beach nach St.Augustine ca.500 Km
(1 Uebernachtung in St. Augustine in Richtung Norden)

An diesem Tag stand uns die erste lange Autofahrt bevor. Es ging die I-95 nach Norden bis hinauf nach St.Augustine.
Als Zwischenstopps nahmen wir uns die Stadt „Jupiter“ (ehrlich gesagt nur wegen dem Namen), Port St.Lucy (wegen einer hier
von der manroland AG Werk PLAMAG Plauen aufgestellten Druckmaschine) und das John F. Kennedy Space Center der NASA vor.
Wie gesagt, in Jupiter waren wir nur kurz, ich habe mich vor einem Schild mit der Ueberschrift „Jupiter“ von meiner Frau
fotografieren lassen. Weiter ging es ueber die I-95 in Richtung Port St.Lucy. Hier schauten wir uns eine von Plauen (PLAMAG)
konstruierte Druckmaschine an. Nach ca. einer Stunde und natuerlich mit einer von hier gedruckten Zeitung, ging es weiter
zur NASA. Jeder kann sich vorstellen, wer wie ich ein Fan von dieser ist, dass dieser Besuch als ein absolutes Highlight des
Urlaubes zu sehen ist. Uebrigens, wenn Ihr denkt, dass eure Damen sich hier nicht wohlfuehlen, waehrend Ihr euch alles
anseht – der irrt gewaltig! Meine gute Frau war hier von ALLEM sehr begeistert und hat sogar 2 mal mit mir eine
Spaceshuttle Start Simulation mitgemacht! Das war uebrigens der erste von insgesamt 3 Besuchen bei der NASA in
diesem Urlaub! Nach ca. 6 Stunden Aufenthalt und einer Menge Super Eindruecken (2 Spaceshuttle standen Startbereit
am PAD39 A) fuhren wir weiter in Richtung St.Augustine (noch ca.2 Std Autofahrt). Hier angekommen, inzwischen war es
Nacht geworden, uebernachteten wir im Howard Johnson Motel. Einfach aber sauber gestaltet und mit einer schoenen
Loisiana Weide auf dem Grundstueck!



Freitag 08.05.2009

Fahrt nach Orlando ca. 200 Km
(3 Uebernachtungen in Orlando)

Anfangs dachten wir, wieso schickt uns der Reiseveranstalter (DER Tour) nach St.Augustine?

Ich kann bloß eines vornweg sagen, wer in Florida ist sollte UNBEDINGT hier hoch fahren. Es ist eine ganz besondere
alte und kleine, aber sehr idyllisch gelegene im spanischen Stil erbaute Stadt. Hier schauten wir uns ein altes Fort
(Castillo de San Marco Monument), sowie die sehr schoene Altstadt mit vielen kleinen, schoen hergerichteten Haeusern an!
Ich glaube, das war wieder ein Highlight, das auch meiner Frau sehr gut gefallen hat. Uebrigens „rettete“ ich einer
Einwohnerin (Schildi) wohl das Leben. Diese war der Meinung eben mal ueber eine Straße zu „laufen“. Nach einer
laengeren Besichtigung von St.Augustine fuhren wir suedwaerts in Richtung Daytona Beach zum NASCAR Raceway. Hier kommt
so ziemlich jeder Rennfan auf seine Kosten. Schon am Eingang steht eine Statue von Dale Earnhardt, der hier leider vor
einigen Jahren ums Leben kam. Innen im Raceway kann man in einem Simulator natuerlich auch an einem NASCAR Rennen
teilnehmen, was ich auch tat, einfach herrlich! Weiter besuchten wir das Infield der Rennstrecke (Oval), wo wir
auch echte NASCAR Rennwagen sehen konnten! Naja, wenn ich 150$ bzw. 600$ noch gehabt haette, man koennte entweder
2 Runden bei 300Km/ h Durchschnittsgeschwindigkeit oben an der Betonmauer mit fahren, oder aber auch selber ein paar
Runden drehen duerfen. Leider bin ich noch kein Millionaer und so blieb es ein Traum. Fuer mich und meine Frau war es
aber trotzdem einfach super, einmal das hier zu sehen und den vollen Sound zu HOEREN – WOW!!!

Weiter ging es nach Orlando, wo wir am spaeten Nachmittag ankamen.
Abends gingen wir unweit von unserem Hotel noch auf so etwas wie einen kleinen Jahrmarkt. Ich fuhr auf einer Holzbahn
das erste mal in der USA Kart. Was soll ich sagen, das Kart fuhr sch…(Vollgas - am Begrenzer und jeder ueberholte mich)
und die Bahn hatte einen Gripp wie sie eben nur Holz hat - KEINEN! War aber trotzdem lustig. :-)



Samstag 09.05.2009

Airboat Fahrt in Boogy Creek / Orlando ca. 150 Km

Da meine Frau und ich nicht an den hier ueberall ansaessigen Parks (Freizeit- und Vergnuegngsparks mit Fahrgeschaeften)
interessiert waren, machten wir uns auf um Airboat in Boogy Creek zu fahren. Wir kamen beide auf unsere Kosten in Sachen
Bootstour, wilde Tiere in der Natur sehen und viele schoene Eindruecke sammeln. Waehrend der Tour hatten wir das Glueck
ein paar große Weißkopfseeadler, diverse Wasservoegel und Krokodile zu sehen.
Nach der Bootstour schauten wir uns nachmittags Orlando an. Diese Stadt war Samstagnachmittag fast Menschenleer.
(Alle Leute rennen hier in die Parks) Gut fuer uns, wir hatten dafuer ein wenig Ruhe. Abends gingen wir bei unserem
Hotel noch ein bisschen durch die Straßen.



Sonntag 10.05.2009

Fahrt zur NASA (ganztaegig) ca. 200 Km

Heute stand der 2.Bessuch bei der NASA an. Aufgrund dessen, das wir 3 Tage zuvor schon mal da waren, hatten wir fuer
diesen Besuch mit unseren Eintrittskarten freien Eintritt. Also nutzten wir dies, um fuer den am naechsten Tag geplanten
Space Shuttle Start, einen guten Beobachtungsplatz zu suchen. Da es von hier nur ca. 70Km entfernt zur NASA ist, war das
auch kein Problem, mal eben dorthin zu fahren. Nach diesem 2. Besuch ging es wieder zurueck nach Orlando.



Montag 11.05.2009

Tag der Tage – Space Shuttle Start – danach Fahrt nach Clearwater
(2 Uebernachtungen in Clearwater am Golf von Mexiko)

Das wird wohl eines der groeßten Tage (natuerlich neben der Hochzeit mit meiner Frau!) in meinem Leben gewesen sein.
Der Space Shuttle Start und die letzte Mission zum Hubble Space Telescope! Ich sage es gleich vornweg, Wahnsinn…
heute noch mit feuchten Augen! Wer es nicht selbst erlebt hat, kann es sich nicht vorstellen!!!
Meine Frau und ich machten uns an diesem Tage ganz frueh (ca. 6:00 Uhr), nach kurzem Fruehstueck im Burger King
um die Ecke, auf nach Cape Canaveral zur NASA. Da wir vom Vortag wussten wie weit es ist, konnten wir unsere Fahrt
daraufhin gut planen und kamen kurz vor 9:00 Uhr dort an.
Wir suchten uns einen Platz an der „Hall of Fame der Atronauten“, direkt am NASA Causeway gelegen.
Der Eintritt war mit 18$ in Ordnung. Von hier sind es Luftlinie ca.10 Km zum Space Shuttle Start PAD39A .
Man sieht es tatsaechlich von hier und mit dem Feldstecher ganz deutlich, ebenso das Vehicle Assembly Building!
Die NASA bot fuer ihre Besucher eine tolle Unterhaltung. Man sah und hoerte einen Astronauten alles kommentieren
zum bevorstehenden Start. Weiter wird per NASA Live TV Schaltung gezeigt, wie die Astronauten vorbereitet /
eingekleidet und zum Shuttle gebracht wurden. Der Space Shuttle Start erfolgte dann um 13:01 EST. Mit einem mal
erschien am Horizont ein grelles Licht, Sekunden spaeter ist dann auch das Shuttle Start Geraeusch bei uns
angekommen und wir erlebten ein atemberaubendes Erlebnis! Leider zogen im Laufe des spaeten Vormittag immer mehr
Wolken auf, so das wir das Space Shuttle nur bis zur Wolkendecke sehen konnten. Schoen dennoch war es dann, den
weiteren Flug am aufgestellten Grossbildschirm zu verfolgen. Erstaunlicherweise hat dies aber nur wenige
angereiste Leute interessiert???
Fast alle Leute gingen kurz nachdem das Space Shuttle durch die Wolken flog und verschwand. Wir jedenfalls
warteten bis der Shuttle den Orbit sicher erreichte und machten uns dann auf den Weg in Richtung Clearwater.
Wie bei jedem Grossereignis war natuerlich auch hier erst einmal ein Stau abzuwarten, bevor wir auf den
Interstate in Richtung Clearwater kamen. Uebrigens begann es nach der Ausfahrt von der NASA an zu regnen,
was aber nicht lang anhielt. Die Fahrt nach Clearwater selbst war dann sehr entspannt und wir kamen nach
ca. 300 Km bei Sonnenschein am Golf von Mexiko an! Hier wohnten wir in einem sehr schoenen Hotel.



Dienstag 12.05.2009

Besichtigung - Tampa / St.Peterburg ca. 200 Km

Heute wollten wir nach Tampa ins Aquarium und weiter um uns St.Petersburg anzuschauen. Die Fahrt
nach Tampa war kurzweilig, so das wir schnell am Aquarium ankamen. Dort schauten wir uns die sehr
schoenen Aquarien und Shows an. Eine echte Empfehlung fuer einen Familienausflug. Besondere Highlights,
das fuer uns bis dahin groesste Aquarium (zeigt fast alle Bereiche des Meeres,
ausser der Tiefsee natuerlich) und die Moeglichkeit, einige Rochen in einem eigens dafuer
hergerichteten Becken zu beruehren. Nach mehreren Stunden im Aquarium fuhren wir durch die
Innenstadt von Tampa mit kurzen Aufenthalten hier und da. Weiter ging es nach St.Petersburg.
Hier schauten wir uns „the Pier“ am Hafen und natuerlich auch die Innenstadt an.
Ein ganz besonderes Erlebnis fuer mich war die Moeglichkeit, die hier ueberall herum
laufenden Eichhoernchen zu fuettern. Seitdem bin ich wahrscheinlich einer der
groessten Squirell Fans auf der Welt! :-)
Abends fuhren wir wieder zurueck nach Clearwater in unser Hotel.



Mittwoch 13.05.2009

Fahrt nach Fort Myers ca.220 Km
(2 Uebernachtungen)

Heute stand die Fahrt weiter nach Fort Myers an. Besonderes Highlight hier war die Ueberquerung
der „Sunshine Skyway Bridge“ (Mautpflichtig). Kurz – einfach nur cool bzw. geil! Weiter ging es
nach Sarasota und dort in den Selby Garden. In einem sehr schoen angelegten Garten sind
verschiedenste Orchideen und Tiere zu sehen. (wir sahen an Tieren diverse Wasservoegel,
1 Schlange sowie grosse Schmetterlinge). Weiter ging es nach Vanice. In Vanice gingen wir an den
Strand um eventuell, laut Reisebeschreibung, nach versteinerten Haifischzaehnen zu suchen.
Groessere Muscheln fanden wir, aber keine Versteinerungen. Ausserdem schauten wir uns auch
einige sehr schoene Luxusvillen an. Nach einiger Zeit hier kam ein Gewitter auf, was uns dann
bis Fort Myers auch „begleitete“. Teilweise war der Regen so stark, dass selbst auf dem
Highway die Autos teilweise anhielten, weil nichts mehr ging! In Fort Myers angekommen,
muss hier unsere Unterkunft ebenfalls lobend erwaehnt werden.
Das Country Inn & Suites Sanibel Gateway
Sehr sauber, freundlich und sehr schoen in der Naehe der Insel Sanibel gelegen.
Leider war unser Jeep (Toyota Rav4) der Meinung einen oelwechsel zu brauchen und so fuhren
wir mit Umweg wegen Nichtwissens auf den kleinen Nationalen und dann auf den
International Flughafen in Fort Myers. Wir tauschten den Jeep gegen einen Toyota 4Runner-
jetzt war die Welt in Ordnung, der Jeep war viel groesser und damit geraemiger.



Donnerstag 14.05.2009

Everglades und Umgebung ca. 350 Km

Heute nahmen wir uns die Everglades ueber Naples auf der US41 (dem Tamiami Trail) vor.
Hier konnten wir viele tolle Insekten, Alligatoren, Schnappschildkroeten, sowie tolle Cypressen
und andere Gewaechse sehen. Ist wahrscheinlich nicht fuer jeden so schoen wie fuer mich zu fahren,
denn hier geht es viele Meilen nur geradeaus. Empfehlung hier ist es in Ochopee sich eines der
kleinsten Postaemter anzuschauen. Leider ist es zur Zeit nicht moeglich, in Everglades City den
E.J.Hamilton Observation Tower anzuschauen (Einsturzgefahr = geperrt). Weiter muss der der Cypress Park
mit der Moeglichkeit, Schildkroeten und Alligatoren in der Natur zu sehen, erwaehnt werden. Anfangs fuhr
ich hier wegen grosser Pfuetzen auf der Schotterpiste recht langsam. Da aber die Fahrt sonst Stunden
gedauert haette, wurde ein wenig der Jeep so bewegt, fuer was er ja auch gebaut wurde und so „veredelte“
ich ihn mit einem Hauch von „Offroad“. J Interessanterweise kam es bei dieser Offroad Tour auch zu einer
Begegnung der abenteuerlichen Art. Vor unserem Auto lag ein Alligator in einer der Pfuetzen und konnte nur
mit langsam Naehern mit dem Jeep und Lichtzeichen bewegt werden, die Strasse zu verlassen. Weiter machte
ich fast alle Fotos aus dem Jeep, da hier die 3- 5m Alligatoren ziemlich nahe im Wasser oder am Ufer lagen.
Nur einmal fasste ich mir ein Herz und stieg aus, wohl wissend es ist kein Spass im hier sich frei zu
bewegen. Ist aber alles gut gegangen, die „Jungs“ hatten keinen „Hunger“ auf mich und ich hatte mein Foto
– Ich bin IRRE!!! Nun fuhren wir, nachdem wir wieder auf die US41 kamen, den oben genannten E.J.Hamilton
Observation Tower in Everglades City an. Angekommen im Ort ging auch schon das naechste Unwetter los.
Wir konnten den Jeep wenigstens durch Pfuetzen fahrend halbwegs reinigen. Heimwaerts fuhren wir dann noch
kurz durch Naples und weiter zurueck nach Fort Myers.
Am Abend fuhren wir dann noch rueber zur Insel Sanibel und erlebten hier die Daemmerung am Strand und
die hereinbrechende Nacht am Leuchtturm. Nach ein paar Fotos fuhren wir wieder in unser Quartier zurueck.



Freitag 15.05.2009

Fort Myers und Umgebung ca. 50 Km

Heute schauten wir uns Fort Myers, Pine Island, weiter in Fort Myers das Thomas A. Edison Winter Home und
den Banyan Tree an. Natuerlich gewitterte es auch an diesem Tage wieder. Im Vergleich zu anderen
Gegenden schien uns Fort Myers sehr feucht zu sein. :-)



Samstag 16.05.2009

Fahrt von Fort Meyers nach Key West ca.500 Km
(1 Uebernachtung in Key West)

Heute ging unsere zweite laaaaange Etappe ueber Naples/ Everglades/Homestead (Indycar Raceway)
weiter nach Key West. Da wir Tage zuvor schon die Everglades besuchten, konnten wir diese schnell
durchqueren und kamen nach ein paar Stunden in Homestead an. Hier suchten wir eigentlich nur nach dem
Indycar / Nascar Raceway, welchen wir, DANK MEINER GUTEN FRAU dann auch fanden (den Abzweig hat sie gesehen!).
Hier schauten wir uns ca. 1 Stunde um und weiter ging es ueber die Florida Keys bis runter nach Key West.
Interessant war es, hier Sportler zu sehen, die neben dem Highway einen Marathon liefen und zwar die ganzen
Keys runter bis Key West als Zielpunkt. Ach ja, das lief so bei ca. 35°C im Schatten ab…
Die Florida Keys/ US1 selber haben mich persoenlich nicht gar so beeindruckt, wie ich das vielleicht von
Bildern mir vorgestellt hatte. Zum Glueck sassen wir in einem hoch gebauten Jeep und konnten ueber die Beton
Leitplanke wenigstens etwas aussen herum sehen. Kann mir aber vorstellen, das es von einem normalem PKW nicht
ganz so interessant aussieht. Am Nachmittag ereichten wir dann Key West und suchten erstmal unser Hotel.
Abends gingen durch Key West, zum Hemmingway House; little white House und den Hafen. Dort schauten wir
2 grossen Passagier Schiffen beim Ablegen vom Hafen zu und konnten danach einen wunderschoenen Sonnen-
Untergang bei musikalischer Untermalung genießen! Danach gingen wir in unser Hotel zurueck.



Sonntag 17.05.2009

Fahrt von Key West nach Miami Beach ca. 270 Km
(1 Uebernachtung in Miami Beach)

An diesem Tag wollten wir baden und schnorcheln an den Key Inseln gehen. Wir haben das in Bahia Honda gemacht.
Dies wurde uns durch den Reisefuehrer auch empfohlen. Die Bucht laedt aber auch schon vom Highway aus, dazu ein,
baden zu gehen. Interessant fuer uns war es ausserdem, die dortige alte Eisenbahnbruecke mit anzusehen. Weiter
konnten wir hier auch mehrere grosse Leguane in der Natur sehen. Nach unserem Baden und Schnorcheln kam dann
auf Mittag ein Gewitter auf. Da wir sowieso weiterfahren mussten und wollten, war dies nicht ganz so schlimm.
Eines gilt es noch zu erwaehnen, an den oberen Keys kann man Tarpoone (ca. 1m - 1,8m lang) beobachten und auch fuetttern,
dies sollte man machen, kostet 1$ als Besichtigung, 1,50$ wenn man fuettern will.
Inklusive hat man dann das Erlebnis, wenn man nicht aufpasst, gebissen zu werden, also Vorsicht!!!
Wir haben nur beobachtet und dabei das beißen bei einem Nachbar Tourist selber gesehen.
Am Nachmittag kamen wir dann in Miami Beach wieder an und fuhren zum sleben Hotel wie am Anfang unserer Reise.



Montag 18.05.2009

Abreise von Miami Beach

Morgens fuhren wir noch mal ein paar Bloecke suedlicher in unser Diner Restaurant zum Fruehstueck. Danach gingen wir
an den gleich vor unserem Hotel gelegenen Strand und schauten voller Wehmut noch ein letztes mal aufs Meer hinaus.
Danach fuhren wir das letzte mal in diesem Urlaub durch Miami Beach und ueber den Causeway rueber nach Miami in
Richtung Flughafen. Dort angekommen gaben wir unserem Jeep bei ALAMO ab und fuhren mit dem Shuttle der Auto
Vermietung zu unserem Gate auf den Flughafen. Von Miami aus flogen wir am fruehen Nachmittag mit
Delta Airlines einer MD80 und 45 min Verspaetung in Richtung Atlanta ab. Durch die Verspaetung konnten
wir unseren Anschlussflug nach Deutschland nicht erreichen. Nach ein paar stressigen Minuten auf dem
Flughafen in Atlanta bekamen wir dann doch noch eine Gelegenheit, mit AIR France nach Paris ueber Nacht
und dann nach Deutschland /Franfurt/Main im Anschluss zu fliegen. Der Trans Atlantik Flug war super,
wir flogen in einer Boing 777, ein sehr schoenes grosses und ordentlich ausgestattetes Flugzeug!



Dienstag 19.05.2009

In Paris dann morgens angekommen gingen wir in Richtung unseres Abflug Gates, Als wir hier ankamen
ging ich auf die Toilette, aber als ich wieder heraus kam, durfte ich nicht mehr zu meiner Frau.
Auf einmal war der Flughafen in dem Bereich, wo sich meine Frau und das Handgepaeck aufhielten gesperrt.
Nach einigem Fragen bei einem Flughafen Officer, durfte dann meine Frau auch zu mir. Der Grund fuer das
ganze war, dass irgendein Trottel sein Gepaeck im Zoll herrenlos stehen lassen hat, und die Franzosen
dieses gleich sprengen wollten und dies auch HoeRBAR taten!!! Wenn jetzt jemand denkt, das war es und es
kaeme nichts mehr auf uns zu, der irrt sich an dieser Stelle. :-) Nach ca. 3Std. Wartezeit in Paris,
konnten wir endlich den Heimflug nach Deutschland antreten, in einem Airbus 319. Dies war das erste mal,
dass ich/wir ueberhaupt mit so einem Flugzeug flogen. Das Flugzeug startete erst einmal nicht, da sich im
Cockpit ca. 30 min. ein Techniker zu schaffen machte. Nach einigen Fragen an den Flugbegleiter, fanden wir
heraus, dass es ein Problem an der Fluegelverstellung an der Vorderseite der Tragflaechen gaebe. Dem Piloten
war das schon frueh aufgefallen und gerade eben bei der Landung in Paris tauchte das Problem wieder auf.
Laut Aussage vom Flugbegleiter koenne das Flugzeug trotzdem fliegen und in Frankfurt auch landen, da dort
die Landebahn entsprechend lang zum ausrollen ist! Sehr beruhigend fuer uns… :-)
= Ich will mit keinem keinen Airbus319 mehr fliegen…

In Deutschland angekommen, nahmen wir unser Gepaeck wieder an uns und stellten einen Schaden an einem
unserer Koffer fest. Den Schaden konnten wir bei AIR France „anzeigen“ und bekamen nach ca. einer Woche
zuhause einen neuen Koffer ersetzt. KLASSE!

Alles in Allem war es ein ganz sehr schoener Urlaub und vor allem unser erster gemeinsamer USA Trip!





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(c) R.Sehling